
Das Kinderbetreuungs-Konzept der naturindianer:
mehrfach ausgezeichnet als offizielles UN-Dekadeprojekt einer Bildung zu nachhaltiger Entwicklung.
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltreligionen auswirkt.
Die naturindianer wurden im Oktober 2004 von dem Geografen und zertifizierten Naturerlebnispädagogen Olly Fritsch als Umweltbildungseinrichtung in München mit dem Ziel gegründet, den Kindergarten- und Grundschulkindern ganzjährig die vielfältige Natur in ihrem eigenen Umfeld nahe zu bringen. Unter dem Motto „Wissens-Erosion in Sachen Natur gefährdet unsere Zukunftsfähigkeit!“ führte er mit Fachkompetenz und viel Liebe zur Natur die entworfenen Animationen durch.
Der alte Slogan aus den Anfangstagen des Umweltschutzes - ... nur was man kennt, kann man auch schützen! - ist in Zeiten von Globalisierung und der steigenden Diskrepanz zwischen Arm und Reich nur noch ein Teilaspekt des großen Ganzen.
Das neue Ziel:
Verführung zu einem nachhaltigen Lebensstil
Mit den Eltern der Kinder kamen neue, ebenso anspruchsvolle Zielgruppen hinzu. Der Relaunch der naturindianer erfolgte in Richtung eines nachhaltigen, wertebezogenen Konzepts. Angepasst an die sich entwickelnden neuen Bedürfnisse der Kunden, die nicht mehr nur nach Dienstleistungen oder Marken verlangen, sondern auch die dahinter stehenden Werte, die Emotionen und die Einzigartigkeit der persönlichen Erlebnisse erkennen und genießen. Nicht nur das „Was?“ ist eine Frage selbstbewussten Konsumverhaltens, sondern vor allem das „Warum?“.
Die naturindianer bieten Erlebnisse in und mit der Natur, die Verantwortung und Bewusstsein für zukunftsfähige Lebensstile und nachhaltige Konsummuster bis hin zu einer Veränderung des eigenen Konsumverhaltens vermitteln wollen. Aufdoktrinierte Verhaltensvorgaben und besserwisserische Ratschläge werden vermieden. Primäres Ziel ist es, den Gästen durch eigene Erfahrungen und Erlebnisse in entspannter Atmosphäre Lernprozesse zu eröffnen, den eigenen Lebensstil kritisch zu hinterfragen und den permanenten „Verführungen zu guten Konsumentscheidungen“ nachzugeben.
Um diese Ziele optimal umsetzen zu können, gründeten die naturindianer im August 2009 eine gemeinnützige Kapitalgesellschaft:
Die naturindianer-kids gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
Die Durchführung der Feriencamps, der Aufbau und Betrieb der naturindianer-kids Waldkinder-Horte und die MultiplikatorInnen-Fortbildungen fallen in den Aufgabenbereich der neuen gemeinnützigen Unternehmergesellschaft.
Von dem ganzheitlichen Konzept der naturindianer-Kinderbetreuung nach den Richtlinien einer Bildung zu nachhaltiger Entwicklung können so alle profitieren:
- Unternehmen und Eltern, da die Kosten für Kinderbetreuung steuerlich absetzbar sind.
- Förderer und Unterstützer, da sie einen wichtigen Beitrag zu einer gemeinsamen lebenswerten Zukunft leisten.
- Wir, die naturindianer, weil wir nun auch Familien unterstützen können, denen es finanziell nicht so gut geht.
… und nicht zuletzt die Kinder, weil sie bei uns Kind sein dürfen, aber auch gefordert und gefördert werden!
Nach dem erfolgreichen Start in München erschlossen sich die naturindianer im Jahr 2009 neue „Prärien“ im Raum Frankfurt.
Im Moment arbeiten wir daran, unser Kinderbetreuungskonzept auch in weiteren deutschen Städten anzubieten.